Ach Du Schreck, jetzt auch noch Heimwerker
Wir bauen uns eine Spielwiese
Wir haben uns ja vorgenommen, mit Raspberry Pi, Pi zu berechnen. Schon alleine wegen dem Wortspiel.
Was brauchen wir dafür? Nunja, Raspberry Pi. Da wir ja mit den Berechnungen irgendwann fertig werden wollen, nutzen wir nicht einen, nicht zwei, nein drei von den Dingern sollten es schon sein.
Was ja auch Sinn ergibt, wenn wir Pi in irgendeiner Art und Weise verteilt berechnen wollen.
Also, mal überlegen was wir so benötigen:
- Also 3 Raspberry Pi, zum Zeitpunkt des Projekts in Version 5 mit 4GB RAM.
- Da ich nicht genau weiß wie viel Disk-IO auf den Raspis bei den Berechnungen passiert, bin ich von vornherein vorsichtig mit dem Betrieb auf SD-Karte. Also noch 3 externe SSD Gehäuse.
- 3 SSD, die habe ich aber noch rumliegen
- 3 Netzteile á 27 Watt
- 3 Kühler mit Lüfter, da Raspi Pi 5 recht warm werden können und ich nicht möchte dass die Dinger irgendwan drosseln.
- Befestigungsmaterial
- 1 Switch
- 3 x 2-AP-Steckdosen
- 1 AP-Abzweigdose
- Kabelkanal
- Schrauben, WAGO-Klemmen
- Dazu noch Werkzeug und allerhand Bock auf basteln!
Los gehts...
Erst mal Dinge bestellen!
Die Raspis, Kühler, SSD-Gehäuse und Netzteile sind ja wieder glücklicherweise in ausreichender Stückzahl verfügbar.
Dann noch vorbereiten was wir sonst so brauchen. Also ein Brett aus dem Baumarkt, Werkzeug, Elektro- und Netzwerkkram, Kabelkanal, Kabel usw.
Auf dem Brett wird erst mal der grundsätzliche Aufbau angeordnet und befestigt.
Auf der rechten Seite werden die Steckdosen angeordnet und befestigt. Warum 6 Stück? Naja, 3 (bzw. im Endausbau 4) Raspberry Pi + 1 Netzwerk-Switch.
Ein bißchen Netzwerk hier…
… und ein paar USB-SSD, Abdeckungen und Einhornglitzer später…
Btw. Ich habe mich entschieden das Ganze auf SSD anstatt auf SD-Karte laufen zu lassen. Theoretisch sollte eine SD-Karte passen, weil bei der späteren Berechnung Dinge hauptsächlich im RAM passieren und die Ergebnisse direkt nach Kafka rausgeschrieben werden. Logging und Tracing gehen ebenfalls über das Netzwerk nach extern. Aber egal, schneller beim Bootvorgang ist ne SSD alle Male und länger halten tut die auch.
Außerdem hatte ich noch ein paar SSD rumliegen.
… ist das Ganze fertig gebaut und …
… und an der Wand im Keller befestigt. In der Zwischenzeit ist noch ein 4. Raspberry-Pi dazu gekommen. Der hat aber nichts mit dem Projekt zu tun, der kümmert sich um Homeassistant für die PV-Anlage und dem ganzen Automatisierungsquatsch.
Anyway… der Heimwerker hat fertig!
Als Betriebssystem ist Ubuntu 24.04 im Einsatz, der Rest ist Standardkost. Docker.io und Docker Compose v2. Mehr brauchts nicht.